Projekt "NS-Raubgut an der Universitätsbibliothek Leipzig"
Ziel, war es, aus den Beständen der Universitätsbibliothek Leipzig diejenigen Bände zu ermitteln, die im Verdacht stehen in der Zeit des Nationalsozialismus unrechtmäßig erworben zu sein.
Grundlage für die Ermittlung dieser Titel sind verschiedene Archivalien und Quellen, wie zum Beispiel eine Zugangsliste der durch die Gestapo beschlagnahmten und danach von der Universitätsbibliothek erworbenen Bestände. Geprüft wurden ca. 6000 Titel. Innerhalb des Projekts wurde der heutige Standort der Bücher ermittelt, ihre Daten erfasst und die Exemplare auf individuelle Provenienzen geprüft. Die Erforschung der individuellen Provenienzen, sowie die Vorbereitung auf eine mögliche Restitution, war ebenfalls Gegenstand des Projekts.
Projekt-Website:
nsraubgut.ub.uni-leipzig.de
Gefördert aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien / Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung
Projektlaufzeit: 2009 - 2012
Projektmitarbeiter: Janina Heide, Anett Krause, Hannah Neumann, Susanne Seige, Kathy Weigand
Projektleiterin und Ansprechpartnerin: Cordula Reuß

