Thomasius-Club: Harald Strom – Jesus aus dem Iran

Harald Strohm (Foto: Markus Tretter)

Bis auf Inseln wie den Buddhismus und Zarathustrismus ist die religiöse Welt des antiken Indiens und Irans noch immer wissenschaftliches Brachland – obwohl sich sowohl die griechische und römische, als auch die jüdische und christliche Religionsgeschichte doch nur in Wechselwirkung mit ihr entwickelt haben kann. Harald Strohm hat in seinem neuesten Buch „Jesus und das Somaopfer" der Vorgeschichte des Christentums insbesondere im alten Iran nachgespürt und Parallelen aufgedeckt. Wir fragen nach, wie die christliche Religion auf Traditionen aus dem Raum des heutigen Irans aufbaut.

Der Thomasius-Club ist eine offene Gesprächsrunde, die Wissenschaftler*innen einlädt und zu aktuellen Themen ihrer Forschung befragt. Das Programm des Thomasius-Club wird von einer kleinen Gruppe Aktiver sorgfältig ausgewählt und beschlossen. Seinen Namen trägt der Thomasius-Club in Erinnerung an den Leipziger Philosophen und Rechtsgelehrten Christian Thomasius, der im Jahr 1688 seine Monatsgespräche zu veröffentlichen begann. An die Idee dieser Zeitschrift, in deutscher Sprache wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln, schließt auch der Thomasius-Club an. Die ca. einstündigen Gesprächsrunden werden als Podcast für Interessierte bereitgestellt.

Eine Veranstaltung des Institut für Kulturwissenschaften in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Leipzig. Unterstützt von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

7. Dezember 2022, 20 Uhr

Café Alibi
Bibliotheca Albertina
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig

Eintritt frei

Zu Gast: Harald Strohm

Website: thomasius-club.de

Corona-Hygienebestimmungen: Bitte beachten Sie die geltenden Coronamaßnahmen bei Präsenzveranstaltungen in der UB Leipzig.