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17.10.2017

Buchpräsentation: Der Sachsenspiegel

Das berühmteste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters

Der zwischen 1220 und 1235 im östlichen Harzvorland von Eike von Repgow verfasste Sachsenspiegel entfaltete sowohl im Hinblick auf seine Geltungsdauer bis in das 19. Jh. als auch in Bezug auf seine territoriale Verbreitung in Deutschland und Ostmitteleuropa eine einmalige Wirkung. Bis heute hat nie wieder ein deutscher Rechtstext eine solche Strahlkraft erreicht.

Von den überlieferten ca. 470 Textzeugen ragen die vier Bilderhandschriften heraus, die zwischen 1295 und ca. 1375 angefertigt worden sind. Die Schöpfer dieser reich bebilderten Handschrift en, welche die Forschung nach ihren Aufb ewahrungsorten bezeichnet (Heidelberger, Oldenburger, Dresdner, Wolfenbütteler Bilderhandschrift ), sind unbekannt. Das sächsische Recht ist darin mit Hunderten von Illustrationen ins Bild gesetzt. So informieren sie repräsentativ und anschaulich über das Rechtsleben im späten Mittelalter. Allein der Dresdner codex picturatus weist 924 Bildzeilen auf.

Das vorzustellende neue Buch über den Sachsenspiegel fasst den bisherigen Forschungsstand zusammen, stellt neue Ergebnisse vor und gibt einen detaillierten Überblick über viele in Gold und Farben gefasste Rechtsmaterien.

Programm

Begrüßung
Rechtsgeschichtliche Projekte an der SAW – Prof. Dr. Wolfgang Huschner, Sekretar der Philologisch-historischen Klasse
Der Sachsenspiegel und das gelehrte Recht – Prof. Dr. Bernd Kannowski, Universität Bayreuth
Sachsenspiegeleien: Das Recht im Bild – Prof. Dr. Heiner Lück, Autor
Weinempfang | 2016er Riesling vom »Höhnstedter Kelterberg«

Eine Veranstaltung der Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt

19. Oktober 2017, 19 Uhr
Bibliotheca Albertina
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig

Vortragssaal,
Eintritt frei

Sie erreichen uns mit folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln:
Linie 2, 8, 9, 14 und 89: Haltestelle Neues Rathaus
Linie 89: Haltestelle Wächterstraße


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