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27.08.2019

Buchvorstellung: "NS-Raubgut. Zum Stand der Provenienzforschung"

Was ist NS-Raubgut? Wie kommt es in die Bestände unserer Bibliotheken und Museen? Auch die Universitätsbibliothek (UB) Leipzig setzt sich seit 2008 intensiv mit diesem Thema auseinander. So konnten bereits über 5.000 Bücher ermittelt werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus durch die Gestapo beschlagnahmt, geraubt oder durch ihre verfolgten Eigentümer zwangsverkauft werden mussten.
Die Provenienzforscherin Elisabeth Geldmacher hat jetzt eine Arbeit vorgelegt, die am Beispiel Sachsens bundesweit die erste Erhebung zum aktuellen Stand der NS-Raubgutforschung in einem Bundesland liefert. Dies hat sie unter anderem in enger Zusammenarbeit mit der UB Leipzig getan, deren Provenienzbeauftragte Cordula Reuß sie zu Hintergründen interviewte. Zudem lieferte die UB zahlreiche Materialien zur andauernden Provenienzforschung und ihrer Restitutionen. Verantwortlichen in Politik und Kultureinrichtungen soll diese Publikation wertvolle Informationen zur Ausgestaltung der Rahmenbedingungen liefern und für die Notwendigkeit der Suche nach NS-Raubgut sensibilisieren.

Medienvertreter sind zum Termin am 5. September eingeladen. Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung: Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Direktor der UB Leipzig, Cordula Reuß, Provenienzbeauftrage der UB Leipzig, Elisabeth Geldmacher, Autorin, Robert Langer, Verleger und Provenienzforscher

5. September 2019, 11 Uhr
Bibliotheca Albertina
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig

Treffpunkt Foyer,
Eintritt frei

Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, Cordula Reuß, Elisabeth Geldmacher, Robert Langer

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Linie 89: Haltestelle Wächterstraße


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