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20.01.2020

Vortrag: „Des Teufels Weib soll brennen..." Die Zauberei- und Hexenprozesse im mitteldeutschen Raum in der frühen Neuzeit

Hexentanz auf dem Blocksberg, aus: Johannes Prätorius: Blocksberges Verrichtung, Leipzig 1668

Hexentanz auf dem Blocksberg, aus: Johannes Prätorius: Blocksberges Verrichtung, Leipzig 1668

Das Kurfürstentum Sachsen bildete einen der wichtigstens Eckpfeiler des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Innerhalb dieser Landesherrschaft lassen sich vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit über 900 Zauberei- und Hexenprozesse als Inquisitionsverfahren gegen Einzelpersonen nachweisen. Diese bildeten einen integralen Bestandteil der deutschen und europäischen Rechtsgeschichte. Die mit gelehrten Juristen besetzten Schöffenstühle und Juristenfakultäten waren dabei für die Rechtsfindung von zentraler Bedeutung und darüber hinaus auch für die von dort ausgehenden Gesetzeswerke.

Die Strafverfahren in Zauberei- und Hexenprozessen offenbaren, dass vorgebrachte Anschuldigungen wie Hexerei, Zauberei, Segensprechungen, Wahrsagen und abergläubische Praktiken häufig auf Auseinandersetzungen im Sozialverhalten beruhten und als Verhaltensmuster ausgenutzt worden sind.

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der aktuell laufenden Ausstellung "Zauberbücher. Die Leipziger Magica-Sammlung im Schatten der Frühaufklärung".

21. Januar 2020, 18 Uhr
Bibliotheca Albertina
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig

Vortragssaal,
Eintritt frei

mit PD Dr. Manfred Wilde

Website: ub.uni-leipzig.de/zauberbuecher

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