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(Noch) verborgene Klosterschätze: Neue Forschungen zur Bibliothek und zum Archiv von St. Marienstern

Präsentation und Podiumsgespräch mit Forscher*innen aus Dresden und Leipzig im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau

Das Kloster St. Marienstern bewahrt in seiner Bibliothek und dem Archiv kostbare Bestände, die bis in die Gründungszeit der Abtei in der Mitte des 13. Jahrhunderts zurückreichen. Ein Forschungsteam aus Dresden und Leipzig hat in den letzten Monaten die mittelalterlichen Buchbestände und Urkunden des Klosters erstmals systematisch gesichtet. Dabei wurden zahlreiche spannende Funde und Entdeckungen gemacht, die nun in einer öffentlichen Präsentation vorgestellt werden sollen.

Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit zwei Projekten, die an der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG) der Technischen Universität Dresden sowie der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB) Dresden und der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL) durchgeführt werden. Ziel beider Projekte ist es, Netzwerke von Zisterzienser(innen)klöstern im mittelalterlichen Sachsen anhand des erhaltenen Buchbestandes und der archivalischen Überlieferung näher zu erforschen. Ausgehend von der Bibliothek von St. Marienthal, die 2023 durch den Freistaat Sachsen erworben werden konnte, untersuchen die Forschenden insbesondere die Bestände von St. Marienstern sowie aus den beiden im Zuge der Reformation aufgelösten Männerklöstern Altzelle und Buch.

Zu Gast:

  • Dr. Matthias Eifler arbeitet seit 20 Jahren als Handschriftenbearbeiter, u. a. zu den Handschriften von St. Marienthal (UBL).
  • Jana Kocourek leitet die Abteilung Handschriften, Alte Drucke und Landeskunde der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).
  • Dr. Christoph Mackert ist Leiter des Handschriftenzentrums der Universitätsbibliothek Leipzig (UBL).
  • Felix Schulze promoviert in Mittellateinischer Philologie mit einer Arbeit zu medizinischen Handschriften aus Altzelle (UBL).
  • Dr. Victoria Smirnova ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG).

Die Projektarbeiten werden gefördert vom Freistaat Sachsen sowie von der Carl Friedrich von Siemens Stiftung.

 

14. April 2026, 19 Uhr

Roter Saal
Kloster St. Marienstern
Ćišinskistr. 35
01920 Panschwitz-Kuckau

Eintritt frei

Weitere Informationen: www.slub-dresden.de