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Vernissage: Der Leipziger Machsor: jüdisches Kulturerbe als Verpflichtung

Ausstellungsplakat

Ausstellungsplakat

Als Eröffnung unserer EinBlick-Ausstellung zur Prachthandschrift des Leipziger Machsor: ein Gesprächsabend zu jüdischem Kulturerbe der Superlative, verschlungenen Wegen der Besitzgeschichte und der Verantwortung, die sich heute daraus ergibt.

Mit Prof. Dr. Jörg Deventer, Stellv. der Direktorin am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow, und Dr. Christoph Mackert, Leiter des Handschriftenzentrums der UB Leipzig.
Im Rahmen von: Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.

 

Die Ausstellung

Vom 11. September bis 25. Oktober 2026 in der Bibliotheca Albertina, Mo.–Mi.: 10–18 Uhr, Do.–So.: 10–21 Uhr

Der Leipziger Machsor ist eine der berühmtesten hebräischen Handschriften, die sich aus dem Mittelalter erhalten haben. Er enthält die Gebete und Gesänge für die jüdischen Festtage und ist reich mit kostbarer Buchmalerei geschmückt. Aus konservatorischen Gründen ist das gewaltige Manuskript aus dem frühen 14. Jahrhundert üblicherweise im Tresor der Universitätsbibliothek Leipzig unter Verschluss. Nun gibt es zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder die Gelegenheit, den Leipziger Machsor zu sehen.

 

10. September 2026, 19 Uhr

Bibliotheca Albertina
Café Alibi
Beethovenstr. 6
04107 Leipzig

Eintritt ist frei

Referenten: Prof. Dr. Jörg Deventer und Dr. Christoph Mackert