Thomasius-Club: Robin Saalfeld – Transgeschlechtlichkeit und Visualität

07.12.2020
Robin Saalfeld

Robin Saalfeld

Krankheitsbedingt müssen wir diese Veranstaltung auf den 3. März 2021 verschieben.

Transgeschlechtliche Menschen werden vielfältig in den Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld ist der Frage nachgegangen, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei hat er nicht nur Spielfilme in den Blick genommen, sondern untersuchte auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie ist die Untersuchung »Transgeschlechtlichkeit und Visualität« entstanden. Wir fragen nach inwiefern Trans* erst vor unseren Augen entstehen soll und sind neugierig zu wissen, welche Bedeutung die Verbindung von Geschlecht und Körper zukommt.

Der Thomasius-Club

Der Thomasius-Club ist eine offene Gesprächsrunde, die Wissenschaftler_innen einlädt und zu aktuellen Themen ihrer Forschung befragt. Das Programm des Thomasius-Club wird von einer kleinen Gruppe Aktiver sorgfältig ausgewählt und beschlossen. Seinen Namen trägt der Thomasius-Club in Erinnerung an den Leipziger Philosophen und Rechtsgelehrten Christian Thomasius, der im Jahr 1688 seine Monatsgespräche zu veröffentlichen begann. An die Idee dieser Zeitschrift, in deutscher Sprache wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln, schließt auch der Thomasius-Club an. Die ca. einstündigen Gesprächsrunden werden als Podcast für Interessierte bereitgestellt.

Link zum Livestream: https://www.youtube.com/channel/UC9Nw2RsULVwwG1BoriFBC5Q

Unterstützt von L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung.

13. Januar 2021, 20 Uhr

Livestream auf Youtube

Zu Gast: Robin Saalfeld

Website: thomasius-club.de


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