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Gründungsbestand der UB Leipzig

Als nach der Einführung der Reformation im albertinischen Herzogtum Sachsen ab 1539 die Klöster aufgehoben wurden, konnte die Universität Leipzig unter ihrem Rektor Caspar Borner im ehemaligen Bibliotheksbau der Leipziger Dominikaner ab 1541 umfangreiche Buchbestände aus bedeutenden Männerklöstern zusammenziehen: die Geburtsstunde der Universitätsbibliothek Leipzig. Dieser Gründungsbestand aus den sächsischen Klöstern schuf die Ausgangsbasis dafür, dass die UB Leipzig heute zu den größten Altbestandssammlungen in Deutschland zählt. Die übernommenen Klosterbestände umfassen mittelalterliche Handschriften sowie Drucke des 15. und 16. Jahrhunderts, darunter zahlreiche herausragende Literatur- und Geschichtsquellen. Sie bilden ein unikales Kulturerbe, das die untergegangene Bildungswelt der Klöster in dieser Region dokumentiert.

 

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  • (Bilder) Public Domain Mark 1.0