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SCAN FOR FREE: Antwort auf Schreiben des FSR Jura vom 8. März 2019

13. März 2019

Liebe Mitglieder des Fachschaftsrates,

es freut uns, dass Sie die Möglichkeit des kostenfreien Scannens schätzen. Das war tatsächlich lange überfällig und von vielen Studierenden gefordert. Wir können nachvollziehen, dass Ihnen die fehlende Druckmöglichkeit Sorgen bereitet. Juristinnen und Juristen haben wie die Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler eine andere Art des Arbeitens als bspw. Naturwissenschaftler. Aus diesem Grund haben wir das Verfahren in der Bibliothek Erziehungs- und Sportwissenschaft getestet, mit sehr positivem Echo. Auch die allgemeine Ankündigung des scan for free hat spontane Zustimmung gefunden, im Übrigen auch aus Kreisen der Jurastudierenden. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass sich Arbeitsweisen nicht nur fächerbezogen unterscheiden sondern natürlich auch sehr individuell sind. Von daher können wir Ihren Wunsch nach bequem zugänglichen Druckern in den Bibliotheken sehr gut nachvollziehen.

Wie Sie wissen, ist es uns nur deshalb möglich, kostenfreies Scannen anbieten zu können, da zum 30.04.2019 der derzeitige Gestattungsvertrag der Universität mit der Firma Canon ausläuft. Der Service der Firma war leider nie so, wie wir ihn uns gewünscht hätten, weshalb wir mit der großzügigen Unterstützung des Prorektorats für Bildung und Internationales die Gelegenheit ergriffen haben, die UB flächendeckend mit Scannern auszustatten.
Dies wurde vorab so in den Fakultäten und Instituten kommuniziert.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir momentan in unseren Möglichkeiten sehr eingeschränkt sind. Wir müssen den alten Vertrag zunächst komplett abwickeln und dann zusammen mit der Verwaltung der Universität Leipzig neue Bedarfe ermitteln. Um für diese Bedarfe mögliche Lösungswege zu finden, laufen schon seit Monaten Gespräche mit der Universität. Erst dann haben wir wichtige Angaben, z. B. ob für eine externe Firma die Kombination kostenfreier Scanner und einiger Drucker überhaupt ein attraktives Geschäftsmodell wäre. Oder: Welche alternativen Möglichkeiten es für uns oder die Universität gibt, bei Bedarf, ausgewählte Standorte mit kostenpflichtigen Druckern auszustatten. Dass wir nicht auch kostenfreies Drucken ermöglichen können, liegt sicher auf der Hand.
Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Versuchsphase unterstützten. Sie können sicher sein, dass wir die Entwicklungen im Auge behalten und kritisch evaluieren werden. Wir schlagen Ihnen hierzu vor, dass wir uns im September zusammensetzen, um die Situation mit Ihnen erneut zu besprechen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider


  • Ihr Schreiben vom 8.3.19: Offener Brief zum Erhalt der Bibliotheksdrucker an die Universitätsbibliothek Leipzig: PDF
  • Link zum offenen Brief des FSR vom 8. März 2019: PDF
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