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Nix verstaubt und nix entdeckt, sondern gut bekannt und digital: Magische Handschriften in Leipzig.

Was im Sommerloch so auftaucht. Kommentar der Universitätsbibliothek Leipzig zur Meldung der ZEIT ONLINE „Es ist Magie!“ vom 13.08.2017

Die UB Leipzig besitzt tatsächlich eine der weltweit bedeutendsten Handschriftensammlungen zur Magie. Die Sammlung stammt aus der Leipziger Ratsbibliothek und kam 1962 in die Universitätsbibliothek (Signaturgruppe Cod.mag. = Codices magici). Erstmals beschrieben wurde sie in einem gedruckten Handschriftenkatalog der Leipziger Stadtbibliothek 1840 von Ernst Naumann. Alle Bücher der Sammlung wurden 2011 digital bereitgestellt, d. h. die vollständige Sammlung kann im Internet eingesehen werden: https://histbest.ub.uni-leipzig.de/servlets/solr/select?q=cbu_shelfmark%3ACod.mag.*

Im Herbst 2019 ist eine Ausstellung dieser Sammlung geplant, in Zusammenarbeit mit der UB Leipzig kuratiert von Prof. Dr. Marco Frenschkowski von der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig. Er ist Experte für diese Literatur.

Ulrich Johannes Schneider, Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig