Leipzig liest 2026
Das diesjährige Programm der Universitätsbibliothek im Rahmen von "Leipzig liest" der Leipziger Buchmesse.
Der Eintritt zu allen aufgeführten Veranstaltungen ist frei. Reservierungen können nicht vorgenommen werden.
| 20 Uhr Bibliotheca Albertina, Café Alibi Einlass: 19 Uhr | Thomasius Club mit Valentin Groebner: Abgefahren. Reisen zum Vergnügen Fünf Jahre nach den geschlossenen Grenzen der Pandemie sind weltweit so viele Menschen zum Vergnügen unterwegs wie nie zuvor und die Nachrichten von Überfüllung und Zerstörung der vermeintlichen Idyllen allgegenwärtig. Als persönliche Belohnung und Auszeit gedacht, scheinen die Reisenden dabei trotzdem gehetzt auf der Suche nach dem Schönen und Echten. Zeit also, mit Valentin Groebner über die Paradoxien des Tourismus zu reden. Veranstalter: |
| 17 Uhr Bibliotheca Albertina, Fürstenzimmer Einlass: 16:00 Uhr | Hanka Kross: Hinter Fragen Die Lesung findet in den Räumen der prächtigen Albertina statt, die nicht nur jüngst zur schönsten Universitätsbibliothek Deutschlands gewählt wurde, sondern (mitsamt Personal und Inventar) eine Schlüsselrolle in den Ermittlungen spielt. Moderiert von Charlotte Bauer. Veranstalter: |
| 20:30 Uhr Bibliotheca Albertina, Vortragssaal Einlass: 19:30 Uhr | Viktor Jerofejew: Die neue Barbarei In Zeiten einer neuen Barbarei, da Staats- und Regierungschefs die Welt aufteilen wie Mafiosi, entwirft Viktor Jerofejew ein grell schillerndes Panorama menschlicher und politischer Abgründe, in dem Wahrheit zum Spiel und Moral zur Attitüde wird. Veranstalter: |
| 19 Uhr Bibliotheca Albertina, Vortragssaal Einlass: 18:00 Uhr | Ute Daniel: Im Zwischenreich. Eine Geschichte der Weimarer Republik 1918 bis 1933 Heute sind nicht nur in der Bundesrepublik rechte Parteien wieder auf dem Vormarsch. Vorschnelle Vergleiche mit der Zwischenkriegszeit verursachen Panik. Umso dringlicher ist es, erneut über die Entwicklungen der Weimarer Republik zu reden und zu streiten. Genau dazu trägt Ute Daniel mit ihrem neuen Buch bei. Erfolge von Rechtsaußenparteien lassen sich nie allein über ihre Strategien oder Führungspersonen erklären. Das wäre auch mit Blick auf Weimar zu einfach – selbst wenn viele Menschen ab 1929 vor allem auf Adolf Hitler starrten, bewundernd oder voll Furcht. Stattdessen müssen wir rekonstruieren, so die Historikerin, wie andere politische Akteure die Situation wahrnahmen. Für die meisten von ihnen war die Weimarer Republik ein Zwischenreich, eine vorübergehende Verirrung. Ihr Handeln war ausschlaggebend für das Ende der Republik. Hitler war nur der Profiteur. Veranstalter: |
| 20 Uhr Bibliotheca Albertina, Lesebereich West Einlass: 19:00 Uhr | Bernhard Schlink: Gerechtigkeit. Essay Alle wollen Gerechtigkeit – immer für sich, manchmal auch für andere, selten für alle. Aber was ist Gerechtigkeit, und wie ist sie zu haben? Bernhard Schlink bietet weder ein ideales Konzept noch eine einfache Formel. Sein Anliegen ist bescheidener. Er zeigt auf, wie wir immer wieder neu nach gerechten Lösungen suchen müssen und sie finden können. Das ist Arbeit, der Text ist eine Anleitung zur Gerechtigkeitsarbeit. Veranstalter: |