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Erschließung und Präsentation des wissenschaftlichen Nachlasses von Werner Heisenberg

Von 2012 bis 2015 wurde dem Archiv der Max-Planck-Gesellschaft in mehreren Schüben der Nachlass von Werner Heisenberg (1901-1976) übergeben. Der Nachlass Werner Heisenbergs  ist eine der bedeutendsten Sammlungen zur Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Aufgrund der großen wissenschaftshistorischen Bedeutung des Nachlasses im Allgemeinen und der Bedeutung Heisenbergs für die Geschichte der Universität Leipzig im Besonderen haben sich das Archiv der Max-Planck-Gesellschaft, die Universitätsbibliothek Leipzig mit ihrer Erfahrung bei der Durchführung von Digitalisierungsprojekten und das Institut für Physik der Universität Leipzig mit seiner fachwissenschaftlichen Expertise gemeinsam dazu entschlossen, ein Projekt zur Tiefenerschließung des gesamten Nachlasses Heisenbergs und der Digitalisierung des wissenschaftlichen Nachlassteiles durchzuführen.

Der Nachlass des namhaften Physikers umfasst ungefähr 340.000 Seiten in rund 70.000 Einzeldokumenten. Erstes Ziel des Projekts ist die Einarbeitung des Nachlasses in den Kalliope Verbundkatalog. Aufgenommen werden die im Erschließungsmodell der "Regeln für die Nachlass- und Autographenerschließung" vorgesehenen Formaldaten. Neben der Formalerschließung sollen die Dokumente auch inhaltlich wiedergegeben werden.

Der gesamte Nachlass wird von einem Dienstleister nach den Praxisregeln „Digitalisierung“ der DFG gescannt. Die Bearbeitung erfolgt in einem Kitodo-Workflow. Unter Berücksichtigung des Urheberrechts werden die wissenschaftlichen Unterlagen Werner Heisenbergs über eine moderne Mirador-Plattform im Internet präsentiert. 

 

 

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