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Die Virtuelle Bibliothek der Handschriften des Mittelalters: Machsor Lipsiae (Leipziger Machsor), um 1310 oder 1320
Die Virtuelle Bibliothek der Handschriften des Mittelalters: Machsor Lipsiae (Leipziger Machsor), um 1310 oder 1320

Laufzeit:

10. November–10. Dezember 2005

Ansprechpartner:

Öffentlichkeitsarbeit:
Mail: oeffentlichkeitsarbeit@ub.uni-leipzig.de
Tel.: +49 341 97-30565

Die Virtuelle Bibliothek der Handschriften des Mittelalters

Mit der Virtuellen Bibliothek ermöglicht die Universitätsbibliothek Leipzig gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum Berlin vier Wochen lang ungehinderte Einsichten in die faszinierende Welt der Schriften des Mittelalters. Zu sehen sind neben dem Leipziger Machsor u.a. die „Bamberger Apokalypse“, Reichenau (um 1000) sowie weitere zehn Handschriften:

  • Passio Kiliani. Fulda, 970/980
  • Codex Egberti. Reichenau und Trier ?, um 980
  • Heinrich von Veldeke: Eneide. Bayern, um 1220/1230
  • Rudolf von Ems: Weltchronik und Der Stricker: Karl der Große. 1320/1330
  • Codex Manesse oder Die Große Heidelberger Liederhandschrift. Zürich, um 1300/1340
  • Kaiser Heinrichs Romfahrt. Trier, 1330/1340
  • Goldene Bulle. Nürnberg u. Metz, 1356
  • Eike von Repgow: Sachsenspiegel. Raum Meißen, 3. Viertel 14. Jh.
  • Hausbuch der Mendelschen Zwölfbrüderstiftung. Nürnberg, 1426/1549
  • Codex Schürstab. Nürnberg, um 1469

Wichtigstes Prinzip des Computer-Faksimiles ist dabei, den Buchcharakter zu erhalten. Ohne komplizierte Navigation kann durch einfaches Anklicken der Seiten geblättert werden. Alle Abbildungen in den Büchern werden auf Wunsch sofort erläutert und mittels einer Lupe vergrößert. Der lateinische bzw. mittelhochdeutsche Originaltext kann auf Knopfdruck in moderne Schreibweise transkribiert oder in hochdeutsche Sprache übertragen und mit einer Leselupe zeilengenau durchgesehen werden. Die kostbaren und einmaligen Handschriften sind in den Bibliotheken vor Beschädigungen, aber auch vor jeder Benutzung geschützt. Nur wenige Fachleute können sie sehen. Auf dem Bildschirm kann man die Bücher wie im Original blättern oder in Ruhe studieren.

Somit verschafft die Virtuelle Bibliothek die Illusion, die sonst so gehüteten und verschlossenen Schätze der Bibliotheken und Museen im Original und in ihrer Gesamtheit betrachten zu können.

Folgende CD-ROMs können beim Deutschen Historischen Museum Berlin erworben werden:

  • Codex Egberti. Reichenau und Trier?, um 980 (20,- €)
  • Bamberger Apokalypse, Reichenau, um 1000 (20, - €)
  • Machsor Lipsiae, 14. Jahrhundert (auch in Bibliotheca Albertina erhältlich: 30, -€)