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Becker III.5.26, Titelblatt
Leipzig, Stadtbibliothek, Becker III.5.26

Gefördert durch

DFG

Projektlaufzeit

2010–2013

Projektbeteiligte

Projektmitarbeiter:
Dr. Annegret Rosenmüller (bis 2010)
Julia Neumann (bis Jan. 2012)
Alexander Staub
Kirstin Baumgarten (Sep. 2012)

Projektbetreuer und Ansprechpartner:
Prof. Dr. Thomas Fuchs (UBL)
Brigitte Geyer (Leipziger Städtische Bibliotheken)

Kontakt

Mail:

Online-Erschließung der Musikbibliothek von Carl Ferdinand Becker

Das Ziel des Projektes ist die vollständige und zeitgemäße Erschließung der Bibliothek Carl Ferdinand Beckers.

Die Bibliothek des Leipziger Organisten, Pädagogen, Komponisten, Musikschriftstellers, Herausgebers und Sammlers Carl Ferdinand Becker, die er 1856 der Stadtbibliothek Leipzig stiftete und die bis heute zu den Beständen ihrer Musikbibliothek zählt. Sie gehört zu den wenigen bedeutenden musikalischen Privatbibliotheken des 19. Jh., die sich geschlossen und nahezu vollständig erhalten haben. Angelegt wurde sie als musikalische Universalbibliothek und umfasst etwa 1900 Musikalien in 575 Handschriften und 1325 Drucken, etwa 1400 Musiktheoretika des 15. bis 19. Jh. sowie 280 Bände mit Texten zu Vokalwerken, Konzert- und Opernprogrammen. Die sogenannte Becker-Bibliothek ist eine einzigartige Quellensammlung zur praktischen Musikausübung und Musikgeschichte von der Renaissance bis zur Romantik.

Becker ließ bereits 1843 einen gedruckten Teilkatalog seiner Bibliothek unter dem Titel »Alphabetisch und chronologisch geordnetes Verzeichniss einer Sammlung von musikalischen Schriften: Ein Beitrag zur Literaturgeschichte der Musik« erscheinen (2. vermehrte Aufl. 1846). Auch der handschriftliche, von Becker selbst angefertigte Katalog in drei Bänden hat sich erhalten.

Die Katalogisierung der Drucke erfolgt nach bibliothekarischen Standards im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB), die exemplarspezifische Beschreibung nach den Grundsätzen zur Provenienzerschließung der Arbeitsgemeinschaft Alte Drucke beim Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV).

Die Musikhandschriften werden im Internationalen Quellenlexikon der Musik (RISM) tiefenerschlossen.http://opac.rism.info

Neben Standardangaben zu Komponist, Werk und Vorlage werden auch Schreiber, Provenienzen, Datierungen und weitere Zusatzinformationen detailliert erfasst.

Der Nachweis der Sammlung in den elektronischen Katalogen eröffnet neue Suchmöglichkeiten, die in den gedruckten Katalogen bisher nicht gegeben waren. Einzelstücke der Becker-Bibliothek (einzelne Kompositionen in Sammelhandschriften, unikale Drucke etc.), die für die Wissenschaft auch unabhängig vom Sammlungskontext interessant sind, werden künftig bequem recherchierbar sein.