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Ansprechpartner

Dr. Christoph Mackert, Leiter Handschriftenzentrum
Mail: mackert@ub.uni-leipzig.de
Tel.: +49 341 97-30509

Handschriftenzentrum

Das Handschriftenzentrum ist eine Service- und Kompetenzeinrichtung der UBL, die handschriftenbesitzende Institutionen bei der Erschließung und Digitalisierung ihrer Handschriftenbestände unterstützt. Das Leipziger Zentrum ist Teil einer bundesweiten Forschungsinfrastruktur von insgesamt sechs Handschriftenzentren, die auf Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgebaut wurden und jeweils für bestimmte Regionen Deutschlands zuständig sind.
Das Handschriftenzentrum der UBL betreut in erster Linie die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zusätzliche Schwer­punkte sind Projekte zu deutschsprachigen Handschriften und die Aufarbeitung der vielfach kaum bekannten Klein- und Kleinstsammlungen mittelalterlicher Handschriften.

Das Handschriftenzentrum der UBL bietet folgende Dienstleistungen an:

  • Sichtung und Einschätzung von Handschriftenbeständen
  • Beratung zu Möglichkeiten drittmittelgeförderter Erschließungs- und Digitalisierungsprojekte
  • Projektplanung und Antragsvorbereitung
  • Projektdurchführung und Qualitätssicherung
  • Publikation von Erschließungs- und ggf. Bilddaten über die zentrale Handschriftendatenbank Manuscripta Mediaevalia

Informationen zu den laufenden und abgeschlossenen Projekten des Leipziger Handschriftenzentrums.

Mit den sechs Handschriftenzentren verfügt Deutschland über eine weltweit einzigartige Forschungsinfrastruktur zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Handschriftenerbes. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Manuskriptüberlieferung.

Handschriftenzentren sind Serviceeinrichtungen an großen Altbestandsbibliotheken. Zu ihren Hauptaufgaben zählt die Vorbereitung und Durchführung von Erschließungsprojekten für Partnerinstitutionen, zunehmend in Verbindung mit einer Digitalisierung. Die Handschriftenzentren stellen hierfür ein Team qualifizierter Projektbearbeiter/innen und umfangreiche Eigenleistungen wie Literatur- und Datenbankversorgung, Projektbetreuung und Qualitätsmanagement zur Verfügung. Die meisten der an den Handschriftenzentren durchgeführten Projekte sind von der DFG gefördert.

Derzeit bestehen Handschriftenzentren an der Staatsbibliothek zu Berlin, der Universitätsbibliothek Frankfurt/M., der Universitätsbibliothek Leipzig, der Bayerischen Staatsbibliothek München, der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart und der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.

 

  • Christoph Mackert, Die Arbeit der deutschen Handschriftenzentren - Einblicke in die Praxis der Beschreibung mittelalterlicher Handschriften, in: Information Macht Bildung 2 (2004), S. 256-264
  • Christoph Mackert, Zur Arbeit der sechs deutschen Handschriftenzentren, in: Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 14 (2009), Heft 2, S. 8-16. [darin S. 10f. Vorstellung des Leipziger Handschriftenzentrums]
  • Christoph Mackert, Das Leipziger Handschriftenzentrum. An der Schnittstelle zwischen Bibliothek und Forschung, in: BIS 5 (2012), H. 3, S. 176-179
  • Die Arbeitsgruppe der deutschen Handschriftenzentren - Servicezentren für Handschriftenerschließung und -digitalisierung, in: o-bib 2 (2015), Nr. 1, S. 1-14, http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2015H1S1-14