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Open Science Office

openscience@ub.uni-leipzig.de
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Tel.: +49 341 97-30685

Sprechzeiten nach Vereinbarung 

Open-Access-Publikationsfonds

Über den DFG-geförderten Fonds werden seit Anfang 2014 an der Universität Leipzig Gebühren für Artikel in Open-Access-Zeitschriften beglichen. 

Förderkriterien

Voraussetzungen für die Förderung sind:

  1. Der einreichende Autor, der für die Begleichung der Publikationsgebühr verantwortlich ist, ist Angehöriger der Universität Leipzig.
  2. Die gewählte Zeitschrift veröffentlicht alle Beiträge sofort nach dem Erscheinen Open Access (Echte Open-Access-Zeitschrift). Open-Access-Optionen für einzelne Artikel in subskriptionspflichtigen Zeitschriften können nicht gefördert werden.
  3. Die Kosten von 2.000 € pro Artikel werden nicht überschritten (inkl. 19 % Mehrwertsteuer). Auch eine anteilige Förderung ist in diesem Fall nicht möglich.
  4. Die Zeitschrift erfüllt die für das jeweilige Fach geltenden wissenschaftlichen Qualitätskriterien. Kommentare werden in der Regel nicht gefördert.
  5. Autoren, die Ergebnisse aus Drittmittelprojekten publizieren, verpflichten sich zu prüfen, ob die Publikationskosten aus dazu vorgesehenen Drittmitteln beglichen werden können (z.B. Publikationskostenpauschale der DFG), und diese, so vorhanden, auszuschöpfen. Etwaige Differenzbeträge können aus dem Publikationsfonds beglichen werden, sofern alle weiteren Kriterien erfüllt sind.

Bitte fügen Sie einen Satz in die Publikation (Acknowledgement) ein, in dem Sie die Finanzierung durch den Publikationsfonds erwähnen, z.B. „We acknowledge support from the German Research Foundation (DFG) and Universität Leipzig within the program of Open Access Publishing“ oder „Dieser Artikel wurde durch den Publikationsfonds der Universität Leipzig und das Programm Open Access Publizieren der DFG gefördert.”

Druckbare Version herunterladen (PDF – 150 kB):

Sofern Sie Forschungsergebnisse aus (beendeten) BMBF- oder EU-geförderten Drittmittelprojekten publizieren möchten, prüfen Sie bitte unbedingt, ob Sie sich für die jeweils eingerichtete Open Access-Förderung qualifizieren:

BMBF Post-Grant-Fund:

  •  Kosten in Höhe von bis zu 2.400 EUR können übernommen werden
  •  Hybrid Open Access förderfähig
  •  Antragstellung bis 36 Monate nach Ende der BMBF-Förderlaufzeit

Bekanntmachung im Bundesanzeiger vom 01.09.2017.

FP7 post-grant Open Access publishing pilot

  • Kosten in Höhe bis 2.000 EUR können übernommen werden
  • bis zu drei Publikationen pro Projektförderung werden übernommen
  • Hybrid Open Access NICHT förderfähig
  • Antragstellung verlängert bis zum 28.02.2018

Weitere Angaben auf den OpenAire-Webseiten.

Bitte informieren Sie sich über die Förderkriterien und stellen Sie einen Antrag über das Webformular.

Für Fragen im Vorfeld stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Um die wissenschaftliche Qualität der Open-Access-Förderung der Universität Leipzig zu gewährleisten, wird die Förderung durch Rektoratsbeauftragte begleitet, indem diese jährlich die geförderten Zeitschriften überprüfen. Zudem beraten diese Fachwissenschaftler das Open Science Office in Grenzfällen bei der Beurteilung der Seriosität einzelner Zeitschriften. 

Die für den Publikationsfonds zuständigen Rektoratsbeauftragten sind aktuell:

  • Prof. Michael Schaefer (Rudolf-Böhm-Institut für Pharmakologie)
  • Prof. Marius Grundmann (Institut für Experimentelle Physik II)
  • Prof. Christian Wilhelm (Institut für Biologie)

Zum Thema Qualität von Open-Access-Zeitschriften beachten Sie bitte auch die weiterführenden Informationen zu Open-Access-Zeitschriften.

Die Universität Leipzig hat mit den folgenden Verlagen spezielle Konditionen vereinbart:

BMC – BioMed Central

Mit dem Open-Access-Verlag BioMed Central besteht eine Vereinbarung über die zentrale Abrechnung der Publikationskosten für alle Autorinnen und Autoren der Universität Leipzig mittels eines Vorkassemodells. Dies ermöglicht eine Kostenreduktion um 20 %. Die Finanzierung erfolgt über den DFG-geförderten Publikationsfonds der Universität Leipzig. Wenn die Förderkriterien des Publikationsfonds nicht erfüllt werden oder aus anderen Gründen der Artikel aus eigenen Mitteln bezahlt werden soll, können Sie trotzdem von den finanziellen Vorteilen dieses Modells profitieren - bitte kontaktieren Sie uns für weitere Details.

Die Authentifizierung erfolgt über die Angabe eines Codes bei der Einreichung. Dieser wird Ihnen nach der Antragstellung an den Publikationsfonds mitgeteilt.

PLOS – Public Library of Science

Die Universitätsbibliothek hat zum 01.03.2016 einen Account beim Open-Access-Verlag Public Library of Science (PLOS) eingerichtet, aus dem die Artikelgebühren für die Zeitschrift PLOS ONE monatlich zentral bezahlt werden. Die Kosten werden aus dem OA-Publikationsfonds übernommen, sofern alle weiteren Förderkriterien gemäß den Rahmenbedingungen erfüllt sind. 

Frontiers Media S.A. 

Seit Februar 2016 besteht mit dem Verlag Frontiers Media S.A. ein Central Invoicing Arrangement, über welches monatlich die Kosten für erschienene Artikel abgerechnet werden. Die Kosten können aus dem OA-Publikationsfonds übernommen werden, sofern alle weiteren Förderkriterien gemäß den Rahmenbedingungen erfüllt sind. Bitte beachten Sie, dass die Gebühren für einige Zeitschriftentitel aus dem Verlag die Fördergrenze des Publikationsfonds überschreiten und die Kosten daher von den Autorinnen und Autoren selbst getragen werden müssen. Wir informieren Sie gern auch hierzu.

MDPI AG

Seit dem 15.02.2016 ist mit dem Verlag MDPI AG ein Central Payment eingerichtet. Kosten für erschienene Artikel in den Zeitschriften des Verlags werden ab Einreichungsdatum 21.02.2018 mit 25 % rabattiert und zentral abgerechnet. Eine Kostenübernahme aus dem Publikationsfonds erfolgt, sofern die Förderkriterien gemäß den Rahmenbedingungen erfüllt sind.

RSC – Royal Society of Chemistry

Das Gold4Gold Programm der Royal Society of Chemistry wurde von Seiten des Verlages beendet und wird in 2017 nicht fortgesetzt. 

Eine Liste aller bereits geförderten Artikel ist im Katalog der UBL öffentlich einsehbar.

Die Universität Leipzig unterstützt den Appell zur Offenlegung von APC-Zahlungen der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und beteiligt sich am Projekt Open APC zur Kostentransparenz von Open-Access-Publikationsgebühren.